Photovoltaik Kosten 2026
Haus mit PV-Anlage umgringt von großem Garten

Das sind 2026 die Kosten einer PV-Anlage

Die Rahmenbedingungen für Solaranlagen verändern sich stetig – und damit auch die Chancen für Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen, von attraktiven Förderungen zu profitieren. Gleichzeitig tauchen viele Fragen auf: Welche Regeln gelten künftig? Welche Programme bleiben bestehen? Und wie wirkt sich das alles auf meine eigene PV-Anlage aus?

Youtube Video Thumbnail Wissen über PV-Anlagen

Falls du eine Photovoltaikanlage installieren möchtest, ist eine realistische Einschätzung der Kosten entscheidend. Hier findest du eine Übersicht der wichtigsten Kostenfaktoren – von der Planung und Installation bis hin zum optionalen Komponenten.

Tipp: Schau dir unser Expertenvideo an – Kevin erklärt dir kompakt und verständlich, wieso sich PV-Anlagen immer lohnen. 

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Was kostet eine Solaranlage mit Speicher für ein Einfamilienhaus?

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage inklusive Speicher und Montage für ein Einfamilienhaus mit einer Leistung von 7 bis 14 kWp liegen im Jahr 2026 zwischen 12.000 und 19.500 Euro.

Beispielhafte Kostenaufstellung:

  • 7-kWp-Anlage mit 7-kWh-Speicher: Rund 12.000 Euro
  • 11-kWp-Anlage mit 11-kWh-Speicher: Rund 16.000 Euro
  • 14-kWp-Anlage mit 14-kWh-Speicher: Rund 18.000 Euro

Diese Preise variieren je nach Qualität der Komponenten, Größe der Dachfläche und spezifischen Installationsbedingungen. Sie dienen darum lediglich als Richtwerte. Für eine genaue Kalkulation solltest du ein individuelles Angebot einholen, das deine spezifischen Anforderungen und Gegebenheiten sowie mögliche Förderungen berücksichtigt.

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Wovon hängen die Kosten einer PV-Anlage ab?

Da die Kosten einer Solaranlage von mehreren Faktoren abhängen, stellt bereits eine sorgfältige Planung sicher, dass die Anlage optimal auf deinen Strombedarf abgestimmt ist und unnötige Nachrüstungen sowie damit verbundene Mehrkosten vermieden werden. Dabei solltest du auch den zukünftigen Strombedarf bedenken und Anschaffungen wie eine Wärmepumpe oder die Wallbox für ein E-Auto einkalkulieren. 

 

Weitere wichtige Planungs- und Kostenfaktoren sind:

  • PV-Module und Wechselrichter: Anzahl und Art der Module beeinflussen nicht nur die Leistung, sondern auch die Kosten. Entscheidend sind dabei dein individueller Energiebedarf sowie die nutzbare Dachfläche.
  • Batteriespeicher: Ein Speicher erhöht die Effizienz und den Eigenverbrauch, führt jedoch zu höheren Investitionskosten. Wenn du dich noch nicht festlegen möchtest, solltest du bereits bei der Installation die Voraussetzungen für eine spätere Nachrüstung schaffen.
  • Zusätzliche Arbeiten: Mögliche Dachsanierungen, Kabel- und Anschlussverlegungen sowie Gerüst-, Liefer- und Arbeitskosten  (in der Regel für zwei bis drei Arbeitstage) sollten Teil der Kalkulation sein.

Bevor du dich für eine Anlage entscheiden, solltest du das Angebot deines Fachunternehmens auf Vollständigkeit prüfen und gegebenenfalls einen finanziellen Puffer einplanen. 

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Wie groß sollte eine Solaranlage sein?

Die Größe einer Solaranlage wird maßgeblich durch die verfügbare Dachfläche und den individuellen Strombedarf bestimmt. Denn je mehr Fläche für Solarmodule zur Verfügung steht, desto höher kann die installierte Leistung ausfallen und desto mehr Strom lässt sich selbst erzeugen. Ein typisches Solarmodul benötigt rund 2 m² Fläche und liefert mehrere hundert Watt Leistung, sodass sich die Gesamtleistung mit jedem zusätzlichen Modul Schritt für Schritt erhöht.

Größere Dachflächen ermöglichen in der Regel leistungsstärkere Anlagen. Das führt zwar zu höheren Investitionskosten, gleichzeitig sinken jedoch die Kosten pro installiertem Kilowattpeak, da sich Planung, Montage und Technik effizienter skalieren lassen. Eine optimal ausgelegte Anlage nutzt die verfügbare Fläche möglichst gut aus und orientiert sich am eigenen Jahresstromverbrauch. Ziel ist es, einen möglichst hohen Anteil des Strombedarfs selbst zu decken und so langfristig Energiekosten zu senken sowie mehr Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen zu erreichen.

 

Beispiele für belegbare Dachfläche und Ertrag in Norddeutschland

PV-Leistung

Maximale Leistung PV-Anlage

Ø Stromerzeugung / Jahr

7 kWp

ca. 35 m2

ca. 6.300 kWh

11 kWp

ca. 55 m²

ca. 9.900 kWh

14 kWp

ca. 70 m²

ca. 12.600 kWh

*Die angegebenen Werte dienen als Richtwerte. Die tatsächlich realisierbare Anlagengröße und Stromerzeugung hängen von den individuellen Gegebenheiten vor Ort (z. B. Dachfläche, Ausrichtung, Neigung und Verschattung) ab. Für die Berechnung der Stromerzeugung wurde ein durchschnittlicher spezifischer Ertrag von ca. 900 kWh/kWp pro Jahr für Norddeutschland angenommen.

 

 

Verbessert ein Home Energy Management System (HEMS) die PV‑Kostenrechnung?

Ja – denn ein HEMS sorgt dafür, dass du deinen selbst erzeugten Solarstrom genau dann nutzt, wenn er dir den größten finanziellen Vorteil bringt. Statt Strom günstig ins Netz einzuspeisen und später teuer zurückzukaufen, werden Verbraucher wie Wärmepumpe, Wallbox oder Stromspeicher intelligent gesteuert und dein Eigenverbrauch maximiert.

Youtube Video Thumbnail Home Energy Management System

Welche Vorteile hat ein HEMS?

Du senkst dauerhaft deine Stromkosten, machst dich unabhängiger von steigenden Energiepreisen und holst deutlich mehr aus deiner Photovoltaikanlage heraus – ganz automatisch und ohne Mehraufwand im Alltag. In Kombination mit einem dynamischen Stromtarif nutzt das System zusätzlich günstige Stromzeiten aus dem Netz, zum Beispiel fürs E‑Auto oder den Speicher. So verbessert ein HEMS nicht nur deine laufenden Kosten, sondern auch die gesamte Wirtschaftlichkeit deiner PV‑Investition.

Wie genau das Zusammenspiel aus PV‑Anlage, Speicher, Wärmepumpe und E‑Auto funktioniert und für wen sich ein HEMS besonders lohnt, erfährst du im Video mit unserem Energie-Experten Kevin.

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Vater und Kind glücklich auf dem Dach vor ihrer Solaranlage

Wie kann man eine Solaranlage finanzieren?

Eine Photovoltaikanlage muss nicht vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden: Zinsgünstige KfW‑Kredite unterstützen den Kauf und die Installation von Solaranlagen gezielt. So lassen sich die Investitionskosten planbar über mehrere Jahre verteilen und der Einstieg in Solarenergie deutlich erleichtern. 

Welche weiteren PV‑Förderungen, Zuschüsse und Vergütungen für dich infrage kommen, haben wir auf unserer Übersichtsseite zur Photovoltaik‑Förderung kompakt für dich zusammengestellt – damit du alle finanziellen Vorteile optimal nutzen kannst.

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        Beantworte direkt hier einige Fragen zu deinen individuellen Ansprüchen – unser Expertenteam meldet sich dann bei dir.

        1. Das Angebot gilt nur für Privatkunden im Aktionszeitraum vom 01.06.2026 bis zum 14.06.2026. Der Preis von 11.999 € gilt für den Kauf eines EWE Solarsystems, bestehend aus einer 6,37 kWp PV-Anlage, einem 5,5 kW Wechselrichter des Herstellers KOSTAL, einem 7 kWh Stromspeicher des Herstellers Dyness und dem K2 Systems GmbH Montagesystem für Pfannendächer inkl. Lieferung und Montage. Gerüstkosten bis zu einer Gerüstgröße von 50 m2 inklusive Lieferung und Montage sind hier ebenfalls berücksichtigt. Der Aktionspreis gilt nur bei einer normgerechten Zählerverteilung gemäß aktueller TAB (Technische Anschlussbedingungen) des örtlichen Netzbetreibers. Kommt es zu Abweichungen der genannten Installationseinschränkungen oder objektspezifische Mehrkosten, wird dem Kunden ein individuelles Angebot unterbreitet. Endpreise können daher abweichen. Jedes System kann individuell erweitert werden. Diese Änderungen führen zu Preisanpassungen gegenüber dem Angebotspreis. Weitere Details entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Vertragsbedingungen für EWE ZuhauseSolar. Der Vertragsschluss für ein Solarsystem erfolgt mit der EWE VERTRIEB GmbH.

          Ein Solarsystem von EWE besteht herstellerunabhängig aus einer Photovoltaikanlage, einem Wechselrichter, einem Montagesystem, einem optionalen Stromspeicher, einer optionalen Wallbox und einem optionalen Energiemanagementsystem

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        3. Die Einspeisevergütung für eingespeisten Strom aus Anlagen, deren Förderung – wie bei kleineren Anlagen auf Einfamilienhäusern – gesetzlich bestimmt ist, zahlt Ihnen der Anschlussnetzbetreiber nach den Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das EEG regelt die Höhe der Einspeisevergütung. Die aktuellen Vergütungssätze werden auch von der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Das EEG sieht eine Förderung für eine Dauer von 20 Jahren vor (§ 25 Abs. 1 EEG). Gesetzesänderungen oder Vorgaben der EU können die Förderbedingungen künftig beeinflussen.

        4. In diesem Szenario wurde ein modernes Einfamilienhaus verwendet, das mit einer Photovoltaikanlage, einer Wärmepumpe, einem Batteriespeicher und einer Wallbox ausgestattet ist. Das Haus wird von einer vierköpfigen Familie bewohnt, deren jährlicher Stromverbrauch ohne Wärmepumpe und Elektromobilität bei 3.500 kWh liegt. Die Familie ist an Werktagen tagsüber zu Hause (Lastprofil H0).

          Die Photovoltaikanlage auf dem Dach hat eine Leistung von 10 kWp und erstreckt sich über 35 Quadratmeter. Die Dachneigung beträgt 40 Grad, und die Ausrichtung ist nach Südosten ausgerichtet Einstrahlungswerte aus PV-GIS 2018.

          Für die Speicherung überschüssiger Solarenergie ist ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 5 kWh und einer Leistung von 3 kW installiert. Es wird ein Energieverlust von 15 % berücksichtigt.

          Der jährliche Wärmeverbrauch liegt bei 6.000 kWh. Die Wärmepumpe schaltet sich ein, wenn die Außentemperatur 18 Grad Celsius unterschreitet, um eine konstante Innentemperatur von 21 Grad Celsius zu gewährleisten.

          Es ist eine Wallbox mit einer Leistung von 11 kW für das Aufladen eines Elektroautos vorhanden. Das Auto wird an Werktagen zwischen 8 und 13 Uhr sowie am Wochenende zwischen 11 und 12 Uhr genutzt, sodass es in dieser Zeit nicht geladen werden kann sondern der Batterieladestand sich durch das Fahren verringert. Die jährliche Fahrleistung des Autos beträgt 15.000 Kilometer.

          Der angenommene Strompreis für den herkömmlichen Tarif wurde mit 0,30 € pro kWh angenommen, die Preise im dynamischen Tarif orientieren sich am Preisniveau des Jahres 2024. Einspeisevergütung 0,08 €.

          Das Einsparpotenzial entsteht durch die Optimierung der entsprechenden Geräte durch den EWE Energiemanager in Verbindung mit einem dynamischen Stromtarif, verglichen mit der Nutzung selbiger Geräte ohne Optimierung durch EWE Energiemanager und ohne dynamischen Tarif.