Die Rahmenbedingungen für Solaranlagen verändern sich stetig – und damit auch die Chancen für Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen, von attraktiven Förderungen zu profitieren. Gleichzeitig tauchen viele Fragen auf: Welche Regeln gelten künftig? Welche Programme bleiben bestehen? Und wie wirkt sich das alles auf meine eigene PV-Anlage aus?
Damit du sicher planen kannst, haben wir die wichtigsten Neuerungen und Fördermöglichkeiten ab 2026 verständlich für dich zusammengefasst. Denn in Deutschland stehen dir 2026 verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung:
Dazu zählen beispielsweise Zuschüsse zur Senkung der Anschaffungskosten (zinsgünstige Kredite zur Finanzierung deiner Solaranlage) und die Einspeisevergütung für Strom, den du in das öffentliche Netz einspeist.
Tipp: Schau dir unser Expertenvideo an – von Smartgeber Fred erfährst du kompakt und verständlich, welche Änderungen ab 2026 besonders relevant sind. Das hilft dir bei einer fundierten und sicheren Entscheidungsfindung
So hoch liegt die Einspeisevergütung 2025 und 2026
Inbetriebnahme | Bis 10 kWp Teileinspeisung | 10 bis 40 kWp Teileinspeisung |
|---|---|---|
ab 1. Februar 2026 | 7,78 ct/kWh | 6,73 ct/kWh |
ab 1. August 2026* | 7,70 ct/kWh | 6,66 ct/kWh |
*Die exakten Werte für August 2026 standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest und werden von der Bundesnetzagentur kurzfristig bekannt gegeben. Die Einspeisevergütung für neue Anlagen wird regelmäßig angepasst und sinkt derzeit ungefähr um 1 % pro Halbjahr.
PV-Anlage kaufen: Schnelles Handeln lohnt sich
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat angekündigt, die Einspeisevergütung für neue Solaranlagen zu stoppen. Wer jetzt investiert, profitiert aber noch für 20 Jahre von der aktuell geltenden EEG-Vergütung.
Seit dem 25. Februar 2025 gelten für neue Photovoltaikanlagen neue Regeln: Bei negativen Strompreisen an der Strombörse wird für eingespeisten Solarstrom zeitweise keine Einspeisevergütung gezahlt. Diese Zeiträume werden jedoch nicht auf die garantierte Förderdauer von 20 Jahren angerechnet, sondern in bestimmten Fällen an die Vergütungsdauer angehängt.
Gerade in solchen Phasen ist es besonders sinnvoll, den eigenen Solarstrom selbst zu nutzen oder in einem Stromspeicher zu speichern. Neue PV‑Anlagen müssen zudem technisch steuerbar sein. Wird keine entsprechende Steuerungs‑ und Messtechnik installiert, kann die Einspeiseleistung – je nach Anlagengröße und bis zur Installation dieser Technik – auf bis zu 60 % der installierten Kilowattpeak‑Leistung begrenzt werden.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Photovoltaik‑Anlagen nicht direkt. Planst du jedoch eine energetische Sanierung deiner Immobilie – etwa im Rahmen eines Effizienzhaus‑Standards wie beim KfW‑Programm 261 – unterstützt das BAFA die Energieberatung im Vorfeld. Gefördert werden 50 % der Kosten für eine Energieberatung, maximal 650 € für Ein‑ und Zweifamilienhäuser und bis zu 850 € für Gebäude mit mindestens drei Wohneinheiten.1
Wenn du neu baust oder dein Dach sanierst, lohnt es sich, die PV‑Anlage direkt mitzudenken. So sparst du dir später doppelte Arbeiten, unnötige Kosten – und hast alles in einem Rutsch erledigt. Dein Dach wird gleich energetisch optimiert, und du profitierst frühzeitig von eigenem Sonnenstrom.
Tipp: Was das konkret für dich bringt und worauf du achten solltest, erklärt dir unsere Expertin und Smartgeberin Tomke im Video.
Ob Energie sparen, modernisieren oder auf erneuerbare Lösungen umsteigen: Unsere Energieberatung macht’s Dir leicht. Wir schauen gemeinsam auf Deine Situation, finden smarte Möglichkeiten für mehr Effizienz – und sorgen dafür, dass sich alles gut anfühlt: für Dich, Deinen Geldbeutel und das Klima.
Lass uns zusammen Deine Energie neu denken.
Was Dich in der Energieberatung erwartet: Gemeinsam schauen wir auf Deinen aktuellen Energieverbrauch, Deine technischen Möglichkeiten und Deine Zukunftspläne. Du bekommst eine klare Einschätzung zu passenden Lösungen, Infos zu aktuellen Förderungen und Vorschläge, die wirklich zu Dir passen. So weißt Du genau, welche Schritte sinnvoll sind – und wie Du sie am besten angehst.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Photovoltaik-Anlagen mit dem Förderkredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“. Der Kredit deckt auch den Kauf eines passenden Batteriespeichers und die Sanierung des Dachs ab. Voraussetzung ist, dass du einen Teil des produzierten Solarstroms ins öffentliche Stromnetz einspeist. Gegenüber regulären Bankkrediten bietet der KfW-Kredit deutliche Vorteile:
Zudem kannst du den KfW-Kredit 270 auch für die Erweiterung und Optimierung einer bestehenden Anlage nutzen – unter der Voraussetzung, dass die Anlage noch keine zwölf Monate am Netz ist, bislang nicht durch die KfW gefördert wurde und durch die Modernisierung eine Leistungssteigerung erzielen wird.
Wichtig
Du musst den Förderantrag vor Beginn des Vorhabens stellen. Also bevor du einen Fachbetrieb mit der Installation der PV-Anlage bzw. des Batteriespeichers beauftragt hast. Allerdings hast du nach der Zusage zwölf Monate lang Zeit, den Kredit abzurufen; diese Frist lässt sich um weitere zwölf Monate verlängern.
Mit dem KfW-Programm 261 fördert die KfW Photovoltaik-Anlagen zumindest indirekt. Nämlich dann, wenn sie ein Teil einer ganzheitlichen Sanierung eines Gebäudes zu einem Effizienzhaus ist. Dann kannst du einen Kredit von bis zu 150.000 Euro erhalten. Der Clou: Wenn du die vorgesehene Effizienzstufe erreichst, brauchst du einen bestimmten Prozentsatz der Summe nicht zurückzahlen: Dieser „Tilgungszuschuss“ liegt zwischen 5 und 45 % der Kreditsumme. Je höher die Effizienzstufe, desto höher der Zuschuss.
Viele Bundesländer und Kommunen fördern Solaranlagen. Konkrete Programme zu benennen ist jedoch an dieser Stelle nicht sinnvoll, da sich die Voraussetzungen und Konditionen oft ändern, manche Programme nach dem Ausschöpfen von Fördertöpfen auslaufen und andere dafür neu aufgelegt werden. Wenn du beginnst eine PV-Anlage zu planen, kannst du dich auf der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie oder direkt bei deiner Kommune informieren, welche Angebote aktuell sind.
Negative Strompreise sind kein theoretisches Börsenthema mehr – sie sind echte Chancen für dich als PV Besitzer. Vor allem abends, nachts oder an besonders sonnigen, windreichen Tagen kann es zu extrem niedrigen oder sogar negativen Preisen am Strommarkt kommen. Genau hier setzt der dynamische Stromtarif von EWE an.
Mit dem EWE Energiemanager nutzt du diese Preisvorteile automatisch und ganz ohne zusätzlichen Aufwand: Das System erkennt günstige Börsenstrompreise in Echtzeit und steuert dein Energiesystem – laden, speichern, nutzen - genau dann, wenn es sich wirklich lohnt.
Günstig nachladen, wenn deine PV Anlage nicht genug Energie liefert.
Mehr Flexibilität beim Laden und Nutzen von Speicher, Wallbox und Wärmepumpe.
Intelligente Steuerung, die sich automatisch an den Börsenpreisen orientiert.
Mehr Unabhängigkeit vom klassischen Strombezug – auch in sonnenarmen Zeiten.
Der EWE Energiemanager denkt für dich mit: Du musst keine Preise beobachten und nichts manuell einstellen. Dein Energiesystem plant vorausschauend, reagiert automatisch und nutzt jede günstige Gelegenheit.
Kurz gesagt:
Auch ohne Sonne holst du das Beste aus deinem Energiesystem heraus. Mit dem EWE Energiemanager (HEMS) kombinierst du PV‑Anlage, Wallbox, Speicher und Wärmepumpe über ein intelligentes Energiemanagement System – für mehr Komfort, mehr Kontrolle und eine maximale Kosteneffizienz.
Einfach, smart und zukunftssicher.
5000+ zufriedene Kund:innen
Kerstin und ihre Familie sind mit der Entscheidung für die Solaranlage von EWE absolut zufrieden: "Es hat alles so gut geklappt mit EWE – und das Gefühl, jetzt mit der Sonne den Geschirrspüler oder die Waschmaschine zu betreiben, ist großartig."
Komplettservice von Anfang bis Anschluss: EWE übernimmt die gesamte Umsetzung – von der Planung bis zur Netzanbindung.
Geprüfte Qualität auf höchstem Niveau: Hochwertige Photovoltaikmodule mit langen Garantielaufzeiten und regelmäßig geprüfte Technik nach internationalen Standards sorgen für zuverlässige Leistung und Sicherheit.
Verlässliche Betreuung auch nach der Installation: Auch nach der Inbetriebnahme steht EWE mit Beratung, Service und langfristiger Wartung zur Seite – heute und in den kommenden Jahren.
Die politische Diskussion zeigt: Die Solar-Bedingungen können sich jederzeit ändern. Wer heute investiert, profitiert von den aktuellen Förderungen und hat langfristig Sicherheit. Hole dir daher am besten jetzt ein Angebot. Einfach direkt hier einige Fragen zu deinem Eigenheim beantworten – unser Expertenteam meldet sich dann bei dir.
Mit der „Bundesförderung der Energieberatung für Wohngebäude“ fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Honorare von Energieberatungsdienstleistungen. Zum aktuellen Zeitpunkt beträgt der Zuschuss für einen individuellen Sanierungsfahrplan 50 % des Honorars unter Berücksichtigung einer Höchstgrenze von 650 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie 850 € bei Wohngebäuden mit mehr als drei Wohneinheiten. Der Zuschuss für die Fachplanung und Baubegleitung von geförderten Einzelmaßnahmen beträgt 50 % (bis zu einer Obergrenze von 2.500 € bei Wohngebäuden mit bis zu zwei Wohneinheiten und maximal 1.000 € pro Wohneinheit und max. 10.000 € pro Vorhaben bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten). Wir beraten dich zur Beantragung der Fördermittel für unsere geförderten Dienstleistungen und unterstützen dich bei der Antragstellung. EWE haftet nicht für den tatsächlichen Erhalt der Zuschüsse, über die allein die Fördermittelgeber entscheiden. Die genannten Fördersätze können zudem variieren oder gänzlich entfallen. Weitere Informationen findest du hier.