Bei Anruf: Betrug!
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Unternehmen
Telefonbetrügern nicht zum Opfer fällt.
Schützen Sie Ihr Unternehmen vor Telefonbetrug!
Geben Sie keinen Systemzugriff
an Unbekannte per Telefon
Notieren Sie die Rufnummer
verdächtiger Anrufer
Legen Sie auf
und melden den Fall

Telefonbetrug:
Auch Unternehmen sind betroffen

Ein alltäglicher Fall: "Jemand von der IT" ruft an, muss eine Fernwartung vornehmen, braucht nur kurz Zugriff auf den Computer. So normal, so gut – vorrausgesetzt, der Anrufer ist wirklich "jemand von der IT", und kein Betrüger. 

Was als Gefahr für Privatpersonen immer wieder durch die Presse geht, ist mittlerweile auch für Unternehmen eine Gefahr: betrügerische Telefonanrufe. Das Vorgehen folgt dabei meist einem bestimmten Ziel: Der Anrufer möchte unter Vorspiegelung falscher Angaben Zugriff auf die Computersysteme des Unternehmens erwirken. Ist das geschehen, können die Kriminellen vertrauliche Daten stehlen, wie beispielsweise Entwicklungsunterlagen, Konto- und Mitarbeiterdaten, oder sie installieren schädliche Programme für weitere kriminelle Aktionen.

Häufige Betrugsvarianten:

 

  • Falscher Kundendienst (Mitarbeiter bekannter Software- oder Telekommunikationsfirmen, IT-Support)
  • Falsche Verträge (Vortäuschung eines Vertragsverhältnisses)
  • Call-IP Spoofing (Manipulation der Rufnummer)
  • Falsche Behördenanrufe (Anrufer geben sich als Notar, Staatsanwalt, Polizisten etc. aus)
  • Social Engineering (zwischenmenschliche Beeinflussungen mit dem Ziel, bei Personen bestimmte Verhaltensweisen hervorzurufen)
  • Fernwartung (Aufforderung, dem Anrufer Zugriff auf den eigenen PC zu gestatten)

Informieren Sie Ihre Mitarbeiter

Wichtig deshalb: Unternehmen sollten Mitarbeiter darüber aufklären, in welchen Fällen Vorsicht geboten ist. Wird Ihr Unternehmen überhaupt vom genannten Kundendienst betreut? Sollten Ihr Mitarbeiter ohne interne Rücksprache Fernzugriff auf Ihr IT-System gestatten? Wer darf bei Anrufen von Behörden im Unternehmen Auskunft erteilen?

Sehen Mitarbeiter unbekannte Nummern auf dem Display, lohnt sich außerdem eine kurze Google-Suche: Bekannte "Ping-Rufnummern" werden im Netz veröffentlicht. Setzen Sie Prozesse in Ihrem Unternehmen auf, wie man sich in verdächtigen Fällen zu verhalten hat. Ist der Fall klar, sollten Mitarbeiter die Telefonnummer notieren und ganz einfach auflegen.

Melden Sie Verdachtsfälle

Darüber hinaus freuen wir uns, wenn Sie verdächtige Fälle an EWE melden. Natürlich ist es zudem immer ratsam, bei Betrugsfällen auch die Polizei zu informieren. In Fällen, bei denen es um Cyberkriminalität gibt, stellt die Polizei eine spezielle Website bereit.