Stromkennzeichnung - Woher kommt der Strom

Stromkennzeichnung

Kernenergie, fossile Energie und erneuerbare Energie stellen die wichtigsten Quellen zur Stromerzeugung in Deutschland dar. Wir informieren Sie an dieser Stelle darüber, aus welchen Energieträgern sich der Strom von EWE zusammensetzt. Außerdem erhalten Sie Angaben über die bei der Energieerzeugung verursachten Umweltauswirkungen.

Wie setzt sich der Strom von EWE zusammen?

Die unten stehende Grafik zeigt die Zusammensetzung des gesamten Stromes von EWE, der einzelnen Energieprodukte sowie die prozentualen Anteile im Gesamtdurchschnitt der Energieversorger in Deutschland. Alle Angaben beruhen auf den Informationen der Vorlieferanten. Ausgewiesen sind die Zahlen für das Jahr 2017.

Was ist der Unterschied zwischen Kernenergie, fossiler und erneuerbarer Energie?

Erneuerbare Energie wird beispielsweise aus Windkraft, Sonnenwärme, Wasserkraft, oder Biomasse gewonnen. Bei der Stromerzeugung durch erneuerbare Energiequellen fallen weder radioaktiver Abfall noch CO2-Emissionen an.

Zu den fossilen Energieträgern gehören u. a. Erdgas, Erdöl, Braunkohle und Steinkohle. Bei ihrer Verbrennung entsteht zum einen Energie, zum anderen setzt diese Form der Energiegewinnung CO2 frei. CO2 gilt heute als Hauptursache für die zunehmende globale Klimaerwärmung.

Kernenergie gewinnt man in erster Linie durch die Kernspaltung des Brennstoffes Uran. Die dabei frei gesetzte Wärme wird zur Dampferzeugung genutzt, die wiederum über eine Dampfturbine mit angeschlossenem Generator geleitet wird. Bei der Kernspaltung fällt radioaktiver Abfall an. Die Lagerung dieses Abfalls ist wegen seiner hohen radioaktiven Strahlung und seiner langen Halbwertzeit sehr aufwändig.

Woher kommt der Strom?

Hintergrund der Stromkennzeichnung: Elektrizitätsversorgungsunternehmen sind in Deutschland nach § 42 Abs. 1 und 2 EnWG verpflichtet, Letztverbrauchern die Stromzusammensetzung anzugeben. Eine Aktualisierung des Stromkennzeichens erfolgt einmal jährlich. Mit In-Kraft-Treten der EnWG-Novelle 2011 am 05.08.2011 wurde der Stichtag für die jährliche Aktualisierung auf den 1. November vorverlegt, so dass die Werte für das Jahr 2010 bereits seit 01.11.2011 auszuweisen sind. Die notwendigen Daten zur Stromkennzeichnung eines Kalenderjahres stehen also frühestens ab November des folgenden Kalenderjahres beim jeweiligen Elektrizitätzsversorgungsunternehmen zur Verfügung.