Befreiung von der EEG-Umlage

Lassen Sie sich von der EEG-Umlage befreien!


Jedes Unternehmen, das Strom über das öffentliche Versorgungsnetz bezieht, zahlt zunächst einmal eine EEG-Umlage. Selbst diejenigen Unternehmen, die Strom direkt aus EEG- und KWK-Anlagen beziehen, müssen die EEG-Umlage bezahlen (§ 61 EEG 2017). Aktuell liegt die bundeseinheitliche EEG-Mehrbelastung immerhin bei 6,756 Cent/kWh – und hält damit ein stabil hohes Niveau (siehe Grafik unten).

Für Unternehmen gibt es jedoch einen Ausweg: Sie können sich von der EEG-Umlage befreien lassen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen (siehe graue Box). Hierfür muss bis zum 30. Juni des Jahres beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Antrag auf Begrenzung der EEG-Umlage für das Folgejahr gestellt werden.

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Voraussetzungen für eine Befreiung:

  • Stromkostenintensität von mindestens 17 % (für Unternehmen aus 68 definierten Branchen) bzw. von mindestens 20 % (für Unternehmen aus 151 definierten Branchen)

  • Zugehörigkeit zu einer der in Anlage 4 des EEG genannten Branchen

  • Abnahme von mind. 1 Mio kWh Strom im vergangenen Geschäftsjahr von einem Energieversorger (EVU)

  • Nutzung eines zertifizierten Energiemanagementsystems (Ausnahme: Unternehmen mit einem Stromverbrauch ≤ 5 GWh; hier reicht ein Energieaudit)

 

Die Entwicklung der EEG-Umlage von 2005 bis 2018 (netto)

EEG-Umlage

Die Übertragungsnetzbetreiber sind verpflichtet die EEG-Umlage für das folgende Kalenderjahr auf den Internetseiten http://www.netztransparenz.de/de/EEG-Umlage.htm bis zum 15.Oktober eines Kalenderjahres zu veröffentlichen.