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Mobil mit Erdgas

Erdgas als Kraftstoff

Technisches

Erdgas ist nicht gleich Autogas

Zur Technik ist zunächst einmal wissenswert, dass Erdgas- nicht mit Autogas-Fahrzeugen verwechselt werden dürfen. Autogas-Wagen werden vom Flüssiggas LPG angetrieben, Liquified Petroleum Gas. Dieses Gemisch aus Propan und Butan verflüssigt sich unter Druck und fällt als Nebenprodukt in Raffinerien an. Erdgasautos fahren hingegen mit CNG, Compressed Natural Gas. Vom CNG gibt es zwei Varianten: H-Gas und L-Gas. Das auf den ersten Blick teurere H-Gas verfügt gegenüber L-Gas über einen höheren Heizwert und ermöglicht so größere Reichweiten.

Viele Erdgasfahrzeuge sind "Beideskönner". Sie werden in zwei Ausführungen angeboten - monovalent und bivalent. Bivalente Fahrzeuge können sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin fahren, da sie je einen Tank für beide Kraftstoffe besitzen. Monovalente Autos sind hingegen ganz auf Erdgas ausgelegt und haben allenfalls einen kleinen Benzin-Reservetank.

Der Tankvorgang selbst unterscheidet sich nicht großartig vom Benziner: Hier wie dort strömt unter Druck Treibstoff ein. Nur dass das Erdgas in Flaschen gelangt, die unter dem Wagenboden angebracht sind. Ein hermetisch schließendes Ventil sorgt für Sicherheit.

Apropos Sicherheit: Erdgas ist erst bei rund 600 Grad Celsius entflammbar. Im Gegensatz zu dem Bild, das so manche Fernsehserie vermittelt, explodiert ein Gastransporter also nicht, sobald er umkippt! Deshalb gelten Erdgas-Autos zu recht als sicher, schneiden in Crash-Tests sogar besser ab als Benziner.

Umweltschutz

Weniger CO2-Ausstoß

Ein Erdgasantrieb unter der Motorhaube schont nicht nur das Portemonnaie der Besitzer beim Tanken, sondern auch die Umwelt. Einfacher Grund: Erdgas verbrennt im Vergleich mit herkömmlichem Sprit umweltschonender – und stößt dadurch bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid aus. Wird das regenerative Pendant Bio-Erdgas zu 100 Prozent getankt, sind die CO2-Emissionen nach Angaben der Deutschen Energie Agentur (dena) sogar um bis zu 97 Prozent niedriger als bei einem vergleichbaren Benziner.

Darüber hinaus sondert ein Erdgas-Auto auch keine Abgaspartikel wie Benzol oder Feinstaub ab, die Gesundheit und Umwelt schädigen. Positiver Nebeneffekt: Dadurch haben Erdgas-Autos in allen Umweltzonen freie Fahrt!

Erdgas Steuervorteil

Steuervorteil

Vergünstigung bis mindestens 2018

Die Politik hat Erdgas CNG (Compressed Natural Gas) zu einer der Energien ernannt, mit denen es möglich ist, die CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren. Damit einher geht eine deutliche Reduzierung des Mineralölsteuersatzes für CNG aus Erdgas und Biomethan, die mindestens bis zum 31. Dezember 2018 gilt.Und der Koalitionsvertrag der Bundesregierung besagt, dass der verringerte Energiesteuersatz für Erdgas als Kraftstoff sogar über 2018 hinaus fortgeschrieben werden soll.

Wie sehr sich die Vergünstigung  auswirkt, zeigen die Erdgas-Preis an den von EWE betriebenen Tankstellen (Stand 1. Januar 2016):

H-Gas pro Kilo: 94,9 Cent
L-Gas pro Kilo: 81,9 Cent

Blickt man auf die Menge der Energie, die Erdgas bzw. Benzin enthalten, sinkt der Preis in Relation zum herkömmlichen Kraftstoff noch weiter: So kostet die Menge Erdgas, die vom Energie-Inhalt her einem Liter Benzin entspricht (auch "Benzinäquivalentpreis" genannt), derzeit bei EWE ca. 65 Cent.

CO2 Rechner

Amortisationsrechner

Lohnt sich ein Erdgasauto für Sie?

Bei einem Blick auf die Kraftstoffkosten wird schnell klar, dass eine Investition in Erdgasfahrzeuge lohnend sein kann: Im Vergleich mit Benzinern lässt man bis zu 50 Prozent weniger Geld an der Tankstelle, gegenüber Diesel-Fahrzeugen sind es bis zu 30 Prozent. In Euro liegt die Ersparnis damit bei rund 3,50 bis 5 Euro pro 100 Kilometer.

Um diese Werte in Relation zu den Kosten für Anschaffung oder Umrüstung zu setzen, können Sie unseren Amortisatiosrechner nutzen. Er zeigt Ihnen die Kilometerleistung an, nach der sich die Mehrkosten eines Erdgasantriebs ausgeglichen haben. Außerdem werden die Einsparungen der Kraftstoffkosten und die Steuerersparnis für die jeweiligen Fahrzeugtypen dargestellt. Die Jahreskostenbilanz berücksichtigt die Verbrauchskosten entsprechend Ihrer Angaben. Im ersten Jahr sind die Mehrkosten der Anschaffung berücksichtigt. Eine Zinsberechnung findet nicht statt.

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