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Wo kommt der EWE Strom her?

Kernenergie, fossile Energie und erneuerbare Energie stellen die wichtigsten Quellen zur Stromerzeugung in Deutschland dar. Wir informieren Sie an dieser Stelle darüber, aus welchen Energieträgern sich der EWE Strom zusammensetzt. Außerdem erhalten Sie Angaben über die bei der Energieerzeugung verursachten Umweltauswirkungen.

Wie setzt sich der EWE Strom zusammen?

Die nebenstehende Grafik zeigt die Zusammensetzung des Stromes von EWE sowie die prozentualen Anteile im Gesamtdurchschnitt der Energieversorger in Deutschland.

Alle Angaben beruhen auf den Informationen der Vorlieferanten. Ausgewiesen sind die Zahlen für das Jahr 2008.

Der Strom der EWE AG setzte sich im Jahr 2008 zu 34,7 % aus Kernenergie, zu 41,5 % aus fossiler Energie und zu 23,8 % aus erneuerbaren Energieträgern zusammen. Damit ist der Anteil an Kernenergie ebenso wie der Stromanteil aus erneuerbaren Quellen höher als im Bundesvergleich, während der Anteil an Energie aus fossilen Energieträgern unter dem deutschen Durchschnitt liegt.

Bei EWE Strom NaturWatt® und EWE Werder Strom wird der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Ressourcen erzeugt. Daher entstehen bei diesen Produkten weder CO2-Emissionen noch radioaktiver Abfall.

Umweltauswirkungen

 

EWE AG

  Deutschland
(Quelle BDEW)

CO2-Emissionen in g/kWh

379 506

Radioaktiver Abfall in g/kWh

0,0009 0,0007

In der Tabelle ist abzulesen, welche Umweltauswirkungen die Erzeugung des Stroms der EWE AG sowie aller deutschen Energieunternehmen im Durchschnitt hatte.

Bei der EWE AG fielen im Jahr 2008 CO2-Emissionen in Höhe von 379 g/kWh (Gramm pro Kilowattstunde) an. Im Gesamtdurchschnitt der deutschen Energieunternehmen waren es 506 g/kWh. Der radioaktive Abfall betrug 2008 bei der EWE AG 0,0009 g/kWh. Im Bundesdurchschnitt waren es 0,0007 g/kWh.

Was ist der Unterschied zwischen Kernenergie, fossiler Energie und erneuerbarer Energie?

Erneuerbare Energie wird beispielsweise aus Windkraft, Sonnenwärme, Wasserkraft, Biomasse oder Biogas gewonnen. Bei der Stromerzeugung durch erneuerbare Energiequellen fallen weder radioaktiver Abfall noch CO2-Emissionen an.

Zu den fossilen Energieträgern gehören u. a. Erdöl, Erdgas, Braunkohle und Steinkohle. Bei ihrer Verbrennung entsteht zum einen Energie, zum anderen setzt diese Form der Energiegewinnung CO2 frei. CO2 wird heute als Hauptursache für die zunehmende globale Klimaerwärmung angesehen.

Kernenergie gewinnt man in erster Linie durch die Kernspaltung des Brennstoffes Uran. Die dabei frei gesetzte Wärme wird zur Dampferzeugung genutzt, die wiederum über eine Dampfturbine mit angeschlossenem Generator geleitet wird. Bei der Kernspaltung fällt radioaktiver Abfall an. Die Entsorgung dieses Abfalls ist wegen seiner hohen radioaktiven Strahlung und seiner langen Halbwertzeit sehr aufwändig.

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