KlimaInsel Juist:
Gemeinsam auf dem Weg zur klimafreundlichen Insel
Die Insel Juist ist seit Jahrzehnten autofrei und bietet Gästen hervorragende Luft und ein qualitativ hochwertiges Urlaubserlebnis. Doch was heute schon gut ist, kann morgen noch besser werden. So können im Klimaschutz große Erfolge auch durch kleine Maßnahmen wie einfache Verhaltensänderungen erreicht werden. Und für Juist, aufgrund seiner Insellage in besonderer Weise vom Klimawandel betroffen, ist aktiver Klimaschutz besonders wichtig.
Die Gemeinde Juist und EWE haben sich im Mai 2010 das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß der Insel Juist mittels eines gemeinsam zu entwickelnden Klimaschutzprogramms zu reduzieren und Juist zu einer klimafreundlichen Insel zu machen. Juist bietet hierfür einen idealen und überschaubaren Projektraum. Und EWE ist als Grundversorger auf der Insel in der Lage, zuverlässige Energiedaten für die Erstellung eines CO2-Fußabdrucks bereitzustellen.
Grundlage des Projektes „KlimaInsel Juist“ ist der so genannte CO2-Fußabdruck von Juist. Der Fußabdruck gibt Auskunft darüber, wie hoch der CO2-Ausstoß der Insel konkret ist. Basierend auf Verbrauchswerten des vergangenen Jahres wurde ein Ist-Zustand ermittelt.
Zahlreiche Maßnahmen für den Klimaschutz wurden seitdem auf Basis des Fußabdrucks umgesetzt, die Anstöße zum Energiesparen geben sollen: So haben die Projektpartner gemeinsam eine Projektbroschüre erstellt, kostenlose Energieberatungen mitsamt eines individuellen CO2-Sparplans angeboten, sowie Anreize zum Energiesparen für die Inselbetriebe geschaffen.
EWE leistet mit seinem Engagement auf der Insel Juist einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiewirtschaft und zum Klimaschutz. Dieses Engagement basiert auf der Überzeugung, dass
- Energieeinsparungen
- die Steigerung der Energieeffizienz und
- der zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energiequellen
einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Energieversorgung leisten können.
Weiterführende Informationen zum Projekt KlimaInsel Juist:
Erste Erfolge können bereits verbucht werden, denn das Projekt ist ein Gewinner des Wettbewerbs „Klima kommunal 2010“: die niedersächsische Landesregierung ehrt die Initiatoren der Siegerprojekte für ihr kommunales Engagement in Sachen Klimaschutz. „Wir freuen uns riesig, dass unser Engagement ausgezeichnet wird und wir dank des Preisgeldes das Projekt nun noch stärker vorantreiben können“, sagt Dietmar Patron, Bürgermeister von Juist.
Abschlussbericht des Bremer Energie Instituts: CO2-Fußabdruck der Insel Juist
Projektbroschuere KlimaInsel Juist


