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Mood Brensstoffzelle

Aus eins mach drei:
Wärme, Strom und Warmwasser aus der Brennstoffzelle

Als Vorreiter für innovative Energieerzeugungskonzepte entwickelt und fördert EWE Lösungen zur umweltschonenden und effizienten Energienutzung. Eine solche zukunftsweisende Lösung stellt die Brennstoffzelle dar. Mit ihrer Hilfe können in modernen Heizungsanlagen nicht nur Wärme und Warmwasser, sondern auch Strom erzeugt werden.

Brennstoffzellen könnten deshalb in Zukunft eine wichtige Ergänzung der Energieversorgung bilden. Besonders attraktiv ist die Nutzung von Brennstoffzellen, weil sie die effizienteste Form der Energiewandlung darstellen. So lassen sich damit im Vergleich zur herkömmlichen Energienutzung rund 35 % der CO2-Emissionen und 35 % der Primärenergie einsparen.

So funktioniert die Brennstoffzelle

Ermöglicht wird diese Einsparung durch die Umkehrung des Elektrolyseprozesses: Unter kontrollierten Bedingungen reagiert in der Brennstoffzelle ein wasserstoffhaltiges Gas mit Luftsauerstoff zu Wasser. Dabei entstehen elektrischer Strom und Wärme. Den hierzu erforderlichen Wasserstoff finden wir in der Natur reichlich vor, etwa in Verbindungen wie Wasser, Biogas oder Erdgas.

In erster Linie kommt hierbei Erdgas als Brennstoff zum Einsatz, denn die Wasserstoffgewinnung aus Erdgas ist besonders ergiebig. Ferner ist die Infrastruktur für die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Erdgas perfekt ausgebaut. So lassen sich Haushalte, in denen bald ein Brennstoffzellen-Heizgerät stehen könnte, bereits jetzt nahezu flächendeckend versorgen.

Um mehr über das Funktionsprinzip der Brennstoffzelle zu erfahren, schauen Sie sich diesen Film an.

Info: Zum Ansehen des Films benötigen Sie einen aktuellen Flashplayer.


Brennstoffzellen im Feldtest

EWE erprobt bereits seit 1998 Brennstoffzellenanlagen in Feldversuchen mit verschiedenen Herstellern und Entwicklern. In der Regel lässt sich der Grundbedarf eines Hauses problemlos durch den Einsatz von Brennstoffzellen decken. Wird darüber hinaus elektrische Energie benötigt, kann sie aus dem allgemeinen Versorgungsnetz bezogen werden. Umgekehrt wird ein Überschuss an Strom ins allgemeine Netz eingespeist.

Die in Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern sowie in Verwaltungsgebäuden eingesetzten Versuchsanlagen werden im Durchschnitt alle drei Jahre durch neue und verbesserte Anlagen ersetzt, bis sie zur Markteinführung gereift sind. Vor allem die Kosten müssen durch eine Weiterentwicklung der Technologie noch deutlich reduziert werden, während gleichzeitig die Lebensdauer der Brennstoffzellenstapel weiter verbessert werden muss. Es ist unser Ziel, die Brennstoffzellen-Technologie durch intensive praxisbezogene Forschung und Entwicklung bis 2012 in marktfähige Geräte zu überführen.

Um dieses Ziel zu erreichen engagiert sich EWE in der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) , die die Entwicklung und Markteinführung durch Informationsarbeit in Bildung, Wirtschaft und Politik unterstützt. Weiterhin haben wir gemeinsam mit den Unternehmen Volkswagen AG, Sartorius AG und H.C. Starck GmbH sowie in Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt die Landesinitiative Brennstoffzelle  ins Leben gerufen. Diese Initiative hat sich es sich zur Aufgabe gemacht, alle für die Brennstoffzellen-Technologie relevanten Bereiche zu vernetzen.

Um mehr über das Funktionsprinzip der Brennstoffzelle zu erfahren, schauen Sie sich diesen Film an.

Info: Zum Ansehen des Films benötigen Sie einen aktuellen Flashplayer.


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