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Mood Biomasse

Biogas: CO2-neutral und regionales Potenzial!

Im bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen nutzt EWE konsequent regionale Potenziale, beispielsweise die ausgeprägte landwirtschaftliche Struktur Niedersachsens und die dort anfallenden Abfallstoffe. So betreibt EWE vier Biogasanlagen in Werlte, Wittmund, Survold und Nordholz sowie mehrere Anlagen zur Verwertung von Klär- und Deponiegas. Der Bau weiterer Biogasanlagen ist bereits in Planung.

Doch was ist eigentlich Biogas?

Es entsteht aus Gülle und anderem organischen Material wie zum Beispiel Abfällen aus der Lebensmittelindustrie. Im Vergärungsprozess entsteht ein brennbares Gasgemisch: das Biogas. Bei der Verbrennung von Biogas lässt sich Strom und Wärme erzeugen, aufbereitet kann es jedoch in das Erdgasnetz eingespeist oder zur Beimischung von Erdgastreibstoff verwendet werden. Zu diesem Zweck betreibt EWE im niedersächsischen Werlte eine der ersten Biogasaufbereitungsanlagen in Deutschland. Dort wird das Biogas so aufbereitet, dass es der Qualität von Erdgas entspricht. Die Anlage wird mit jährlich 100.000 Tonnen Gülle und Abfällen aus der Nahrungsmittelindustrie betrieben und produziert bis zu drei Millionen Kubikmeter aufbereitetes Biogas pro Jahr – genug um rund 2.000 Haushalte ein Jahr lang mit Wärme zu versorgen. Eine weitere Aufbereitungs- und Einspeisungsanlage ist in Wüsting nahe Oldenburg bereits in Planung.

Biogas schont unser Klima, denn es ist Kohlendioxid-neutral. Das heißt, dass bei der Verbrennung von Biogas nur so viel klimaschädliches CO2 entsteht, wie vorher von der verwendeten Biomasse zu ihrem Wachstum aufgenommen wurde.

In unserer Aufbereitungsanlage in Werlte werden ausschließlich Abfallstoffe und keine nachwachsenden Rohstoffe verwendet. So bleiben wir unabhängig von den am Weltmarkt stark steigenden Getreidepreisen, die die Wirtschaftlichkeit der Anlage sonst beeinflussen würden.

Das eingespeiste Biogas findet auch bei den EWE-Produkten Verwendung:

Wir bieten unseren Kunden ein Beimischprodukt von Biogas zu Erdgas an. Auch für Geschäftskunden soll Biogas genutzt werden, Blockheizkraftwerke zu betreiben, die zum Beispiel im Rahmen von Contractingdienstleistungen eingesetzt werden.

Im Bereich Erdgasfahrzeuge kommt aufbereitetes Biogas ebenfalls zum Einsatz: Dem ohnehin schadstoffarm verbrennenden Erdgas werden im Ems-Weser-Elbe-Gebiet jetzt 10 Prozent Biogas an den Erdgastankstellen bilanziell beigemischt. Das Ergebnis: ein bis zu 30 Prozent geringerer Ausstoß des klimaschädlichen CO2. Damit unterstützt EWE den aktuellen Trend, fossilen Kraftstoffen Biosprit beizumischen.

Mehr Informationen zum Projekt erhalten Sie auch in unserem Film.

Info: Zum Ansehen des Films benötigen Sie einen aktuellen Flashplayer.


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